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Zeitdokument: Quelle Katalog Frühjahr/Sommer 1967

Von Benedikt Krainz | 9.Mai 2012

Sie kennen das: Man diskutiert übers Waffenrecht und irgendwann kommt auch der Hinweis, dass man in Deutschland bis in die siebziger Jahre hinein scharfe Schusswaffen ohne Probleme über Versandhäuser wie Quelle oder Neckermann bestellen konnte, so lange man mindestens 18 Jahre alt war.

Oft erntet man darauf hin, speziell von jüngeren Semestern, nur ungläubige Blicke.

Als Argumentationshilfe und „Beweis“, dass es noch gar nicht soooo lange her ist, dass man in Deutschland einen völlig unverkrampften Umgang mit Waffen pflegte, stehen auf meinungsterror.de ab sofort Reproduktionen enstprechender Katalogseiten zum Verlinken oder Download bereit.

Los geht es mit der Seite 262 aus dem Frühjahr/Sommer Katalog von Quelle von 1967. Weitere Seiten folgen.

Falls zufällig jemand entsprechenden „Stoff“ – vor allem Kataloge/-seiten bis 1972 bzw. 1976 – hat, bitte melden.

0x_2012_quelle_fj_1967_seite_262_450px.jpg

Seite 262 in 300 dpi Auflösung

Seite 262 in 72 dpi Auflösung

Und hier die Seite 263, vorab als Bildschirmansicht:

0x_2012_quelle_fj_1967_seite_263_450px.jpg

Auszug von der Seite 264 zur Rechtslage beim Waffen- bzw. Munitionserwerb.

0x_2012_quelle_fj_1967_seite_264_auszug_274px.jpg

Viel Spaß und viel Erfolg beim Diskutieren!

Nachtrag 16.05.2012:
Dank eines netten Hinweises von Gunboard-User „SCH“ hier auch noch eine Repro der Seite 559 aus dem Quelle Katalog Herbst/Winter 1972/73:

0x_2012_quelle_hw_1972_seite_559_450px.jpg

Diese Seite in verschiedenen Größen findet man hier zum Download.

Seite 559: 1200 Pixel breite Version

Viele der angebotenen Erma-Kleinkaliber-Repetierer bzw. Selbstlader finden übrigens heute als Gebrauchtwaffen Käufer, die umgerechnet den damaligen Neupreis oder sogar mehr bezahlen…

Nachtrag 05.02.2013:

Im Archiv der „Zeit“ findet sich ein interessanter Artikel zur Waffenrechtsdebatte Ende der 1960er Jahre:

Volk ans Gewehr

Nachtrag 22.07.2015:

Freundlicherweise hat mir Janina Darliinq erlaubt, ihre auf Facebook geposteten Fotografien alter Werbeanzeigen zu verwenden. Vielen Dank!

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Topics: Allgemein, Katalogseite, Waffenrecht | 15 Kommentare »

15 Kommentare to “Zeitdokument: Quelle Katalog Frühjahr/Sommer 1967”

  1. P. Bogler meint:
    9.Mai 2012 at 19:51

    Krass! Sowas sehe ich zum ersten Mal, bisher habe ich da auch immer nur von unseren Senioren davon gehört, dass das angeblich so gewesen wäre.

  2. Erik meint:
    9.Mai 2012 at 20:58

    Gabs bei Neckermann genauso…
    Frankonia aus der Teit hatte z.B. einige Seiten VL-Revolver frei ab 18 oder 21 je nach Bundesland,

    Erik

  3. yoyo meint:
    10.Mai 2012 at 15:56

    Habe mit 18 mein erstes KK-Gewehr gekauft. Perso genügte damals. War ein Anschütz und kostete DM 108.–, die 22lr-Schachtel DM 1,50

  4. Thomas meint:
    12.Mai 2012 at 06:03

    Tja, das war einmal. Die Freiheit stirbt scheibchenweise …

  5. Shooter meint:
    18.Mai 2012 at 11:19

    Meine seliger Herr Papa hatte sich im Laden damals einen halbautomatischen Landmann-Preez gekauft. Personalausweis genügte. Damit wurde ab und zu mit Zimmerpatronen im Keller auf dicke Holzplatten geschossen. Ansonsten war das Ding mit HV-Munition zur Verteidigung gegen Einbrecher gedacht.

    So sieht das Ding aus. Habe ich leider (dummerweise) verkauft. Da waren noch keine 200 Schuß durch, es war wie neu. http://www.vdb-waffen.de/de/gebrauchtwaffenmarkt/uebersicht/euk1vzw2/152303.html?s=17

    Wir Kinder wussten alle, wo das KK-Gewehr samt Munition aufbewahrt wurde. Die Ermahnung, daß das Gewehr nicht angefasst wird, wenn der Papa nicht dabei ist, hat damals noch gereicht. Wir haben uns strikt dran gehalten und ich durfte, obwohl ich erst 8 oder 9 war, unter Aufsicht damit schießen.

    Passiert ist nie etwas. Wieso auch? Wir haben uns an die Sicherheitsvorschriften gehalten und niemals wurde das Gewehr angefasst, wenn der Vater nicht dabei war.

    Ein Diana Weitschußluftgewehr hatten wir auch. Dafür bräuchte man heute eine WBK. Da wurden die Eltern erst gefragt, ob man mit dem Luftgewehr schießen darf. Dann ging man damit auf den Dachboden und hat Pappscheiben, Dosen oder Flaschen gelöchert, danach sauber aufgeräumt, das Gewehr sauber gemacht und wieder in den elterlichen Schlafzimmerschrank gestellt.

    So lief das früher™ ab …

  6. Blacky meint:
    24.Mai 2012 at 11:31

    Bin zwar erst 31 aber ich kenne auch noch die alten Kataloge vom Opa.

    Uns Knirpsen wurde mit 7-8 Jahren die Sicherheitsvorschriften eingepaukt und dann ging es zuerst mit der 6mm Flobert und später der .22 in den Garten.
    Da haben die Nachbarn auch nicht die Polizei gerufen, die kamen zum mitschießen rüber.

    Geschossen wurde immer auf Scheiben mit dicken Holzbolen als Geschossfang.

    Dahinter war die lange Garage mit Werkstatt falls mal einer verzogen hätte.

    Dumm oder leichtsinnig war niemand!

    Und keins der Kinder im Dorf hat heimlich irgendwelche Dummheiten gemacht, noch nicht einmal mit dem Luftgewehr das jeder von uns hatte.

    Ich bin jetzt leitender Angestellter mit Abitur und unzähligen Fortbildungen.
    Ich zahle seit der Ausbildung ununterbrochen Steuern und habe keine Vorstrafen, also ein normales Mitglied der Gesellschaft.

    Da soll noch mal einer von den Verbotswütigen-Gutmenschen behaupten der sachgerechte Umgang mit Waffen sei schädlich für Kinder.

  7. Jupp meint:
    27.Mai 2012 at 19:41

    Ich bin Anfang 30 und habe die zeit nicht miterlebt aber die alten Kataloge lagen bei uns noch Rum.
    Und da ich vom Land komme wahren Waffen was ganz normales bei mein Opa stand bis zu seinem tot 1995 noch eine 9mm Flobber Flinte und eine .22 Büchse samt Munition im Schlafzimmer Schrank. Bei allen Nachbarn um uns herum war das auch so oder in der Scheune oder auf der Tenne stand ein KK in der ecke. Mit 13 habe ich mein erstes Luftgewehr bekommen samt kugeln und es stand in meinen zimmer neben dem Bett, keinen hat es gestört solange ich nur auf Ratten und krähen geschossen habe.
    Jäger wurden auch nicht wie heute als Tiermörder oder Waffennarren beschimpft. Wir haben mit Spielzeug Pistolen im Wald gespielt ohne das gleich ein SEK Kommando anrollte. Mit 18 dann hat man sich dann eine Gas Pistole geholt und die wurde auch mit sich herumtragen, oder zu Silvester bei uns im Dorf Punkt Mitternacht sah man gut 30 bis 40 Hände in die Höhe schnellen mit Gas Waffe und aufgesetzten mündungsbecher und dann wurde richtig geböllert.

  8. Donald meint:
    8.September 2012 at 09:39

    An diese seeligen Zeiten kann ich mich auch noch gut erinnern.Heute fände ich es gar nicht gut, wenn das noch möglich wäre; denn viele Jüngere würden damit nur Unheil anrichten. Von Arabern mal ganz zu schweigen.Die Gründe für soviel Orientierungslosigkeit (gibt noch andere Worte für die Dekadenzerscheinungen) sind vielfältig.Eine Menge haben die Politiker zu verantworten.Aber die haben ja kein Gewissen.

  9. heiko meint:
    7.Februar 2014 at 23:17

    Hallo…ich bin 1968 geboren und kann mich gut an die letzten alten Kataloge erinnern, die leider in den 1985ern entsorgt wurden. Meine erste LuPi, eine Ro72, bekam ich mit 8 Jahren. Mein Vater, der 40 Jahre bei der SchuPo war, hat mir erlaubt im Keller alleine zu schiessen. Oder am Wochenende beim gemeinsamen spazieren gehen. Auf Pusteblumen, Tannenzapfen oder Steine. Und niemand hat sich daran gestört. Heute wäre die Hölle los…

  10. Deutschlands illegale Waffen | Waffen – Waffenbesitzer – Waffenrecht meint:
    30.Dezember 2014 at 16:59

    […] werden durften. Die Handelsbücher der Waffengeschäfte und des Versandhandels (Otto, Neckermann, Quelle) weisen ein Auftragsvolumen von 20 Millionen Waffen aus. Der Zeitraum: 50er Jahre bis 1972 als das […]

  11. FrankWolf meint:
    6.Januar 2015 at 17:41

    JaJa,

    diesen sogenannten Gutleute, Sie sind böse und neidisch,
    werden niemals in der Lage sein zu verstehen,
    das Freiheit natürlich auch eigene Verantwortung bedeutet.
    Wird deshalb das Rauchen verboten,
    obwohl es viel mehr tötet als unser harmloses Hobby,
    geehrte Schützenbrüder?

    Ich hatte auch mit 15 die Herrschaft über mein eigenes Luftgewehr,
    und, bin ich Amokläufer oder ist sowas krankes nur ein Ergebnis unserer unmenschlichen Gesellschaft?
    Nein, ich bin heute Geschäftsführer

    Damit viele liebe Grüße an die restlichen, normalgeblieben echten Menschen aus Frankenberg.

  12. Deutschlands illegale Waffen | Waffen – Waffenbesitzer – Waffenrecht meint:
    25.März 2015 at 14:40

    […] werden durften. Die Handelsbücher der Waffengeschäfte und des Versandhandels (Otto, Neckermann, Quelle) weisen ein Auftragsvolumen von 20 Millionen Waffen aus. Der Zeitraum: 50er Jahre bis 1972 als das […]

  13. Michael Pfahler meint:
    18.Juni 2016 at 23:08

    …als junger Kerl musste ich, wie oft, meinem Vater Schrotpatronen von Neckermann mitbringen (die hatten ein Kaufhausin den Planken in Mannheim) und ich weiß, dass er dort auch eine Bockbüchsflinte kaufte (Voehre).
    Damlas war es viel sicherer in D!

  14. Uwe Krämer meint:
    4.Januar 2017 at 23:59

    Tja
    Damals hatte Deutschland ja auch noch Politiker
    die ihren Job aus überzeugung gemacht haben und um
    den Volk zu Dienen.
    Es gab noch keine Grüne Faschistenpartei
    Und die Politik hatte noch keine Angst
    vor dem eigenen Volk so dass das Waffengesetz noch
    ein Vernunftgesetz war.

  15. Murat Ertekin meint:
    4.Juni 2017 at 17:55

    Hallo ich möchte den hauptkatalog bestellen

    Murat ertekin
    ************** **
    ***** *********

    Hallo Murat,

    der Katalog steht nicht zum Verkauf.
    B.K.

Kommentare