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Columbine-Überlebender schreibt an Präsident Obama

Von Benedikt Krainz | 22.Februar 2013

In den deutschen Medien wurde sehr ausführlich darüber berichtet, dass die frühere Abgeordnete Gabrielle Giffords Präsident Obamas restriktive Waffenrechtspolitik unterstützt.

Bisher keine Erwähnung findet dagegen der offene Brief, den der während des Columbine-Massakers angeschossene, damalige Schüler Evan Todd an den amerikanischen Präsidenten geschrieben hat.

“It was during this time that I personally witnessed two fellow students murder twelve of my classmates and one teacher,” he wrote. “The assault weapons ban did not deter these two murderers, nor did the other thirty-something laws that they broke.”

Nur eine von vielen Passagen, in denen Evan Todd sehr deutlich Worte dafür findet, was er von Präsident Obamas Anti-Waffen-Haltung bzw. deren Wirksamkeit hält.

User „Pickett“ hat auf gunboard.de freundlicherweise den kompletten Brief ins Deutsche übersetzt:

Herr Präsident,

als Schüler, der im Verlauf des Massakers von Columbine angeschossen wurde, möchte ich einige Gedanken zu ihrer Debatte über Waffenkontrolle beitragen.

Überprüfung des Hintergrundes

Erstens: Eine generelle Überüfung wird viele negative Effekte haben, möglicherweise konträr zu ihren Absichten. Kriminelle werden sie zu umgehen wissen und sich auf anderen Wegen mit Waffen versorgen. Somit wird der Schwarzmarkt gestärkt und gesetzestreue Bürger werden darunter zu leiden haben.

Zweitens: Eine solche Überprüfung wird Unsummen an Geld verschlingen und das Haushaltsdefizit weiter erhöhen was wir uns momentan auf keinen Fall erlauben können.

Drittens: Kann es überhaupt eine solche Überprüfung ohne eine allgemeine (Waffen)Registrierung geben ? Wenn ja, bitte erklären sie, wie. Eine solche Registrierung würde eine allgemeine Enteignung ermöglichen. Es liegt mir fern ihnen das zu unterstellen, wir müssen uns aber über mögliche Konsequenzen in der Zukunft Gedanken machen.
Es ist nicht unmöglich, daß eines fernen Tages ein Tyrann vom Schlage Mao’s, Che’s, Hitler’s, Stalin’s oder Mussolinis in den USA an die Macht gelangt ? Das kann in fünf, zehn, zwanzig oder hundert Jahren sein, aber zukünftige Generationen haben das gleiche Recht auf Schutz vor solchen Tyrannen wie wir heute. Man darf mit Sicherheit annehmen, daß die Freiheit die die Gründungsväter unseres Landes in Form des zweiten Verfassungszusatzes festgeschrieben haben allen Möchtegern-Tyrannen ein Dorn im Auge ist.

Verbot militärisch aussehender Sturmgewehre

Die Unzulänglichkeiten eines solchen Verbotes liegen auf den Hand. Es hatte so gut wie keinen Effekt als es von 1994 bis 2004 galt. Es war genau während diese Zeit als ich Augenzeuge wurde wie zwei Mitschüler zwölf meiner Klassenkameraden und einen Lehrer töteten. Des Verbot solcher Waffen hat sie nicht von ihrem Tun abgehalten, genauso wenig wie die anderen dreißig Gesetze die sie dabei brachen.

Waffenbesitz ist auf Rekordhöhe. Auch wenn Tragödien wie Columbine und Newtown von Ideologen und Lobbyisten für ihre Zwecke ausgeschlachtet werden, die Kriminalitätsrate ist auf dem niedrigsten Stand aller Zeiten. Die Bevölkerung hat sich entschieden, Waffengeschäfte wurden leergekauft. Waffenmessen brechen alle Besucherrekorde und Waffenhersteller kommen mit der Produktion nicht mehr nach. Waffen und Munition sind landesweit knapp geworden. Die Bevölkerung hat sehr deutlich gemacht was sie vom zweiten Verfassungszusatz hält.

10 Schuss-Begrenzung für Magazine

In der Virginia Tech fand das größte school shooting in der Geschichte der USA statt. Seung Hui Cho benutze zwei kleinkalibrige Faustfeuerwaffen und einige 10 Schuss-Magazine. Es gibt keine belastbaren Fakten dafür daß Magazine mit geringerer Kapazität irgendeinen Unterschied gemacht hätten.

Das ist lediglich ein weiteres Gesetz das normale Bürger gefährdet. Sie haben gefragt: „warum braucht jemand 30 Patronen um einen Hirsch zu schießen ?“
Ich frage sie: Warum möchten sie daß Kriminelle einen Vorteil gegenüber normalen Mitbürgern haben ? Denn die hätten ihre 30 Schuss-Magazine nach wie vor. Auf welcher Seite stehen sie ?

Außerdem, seit wann reguliert die Regierung was jemand “braucht ? Ein weiteres Beispiel von verfehlter Politik.

Waffenverkauf an Kriminelle

Herr Präsident, dies sind ihre Worte: „Letztendlich soll der Kongreß die Exekutive unterstützen statt sie zu behindern. Wir sollten gemeinsam gegen Leute vorgehen die Waffen nur zu dem Zweck kaufen sie an Kriminelle weiter zu veräußern. Wir sollten jeden der so etwas unterstützt, streng bestrafen.“

Warum beginnen wir dann nicht mit Eric Holder und klären das “Fast and Furious“ Programm auf ?

Außerdem hat der weitaus überwiegende Teil der Massenmörder seine Waffen legal erworben, mit allen Erfordernissen. Weil sie morden wollten. Von nichts und niemandem hätten die sich aufhalten lassen., weitere Verbote werden daran nichts ändern. Können sie keine Waffe legal kaufen, decken sie sich eben auf dem Schwarzmarkt ein.
Kriminelle und Mörder werden immer einen Weg finden.

Kritische Untersuchung

Herr Präsident, die Theorie ihrer Vorschläge klingt gut und logisch. Sie sind aber weit von dem entfernt was wir wirklich benötigen. Ihre Initiative setzt auf die Kriminalisierung gesetzestreuer Bürger und hilft Mördern, Kriminellen und anderem Gesindel brave Bürger zu schädigen.

Ich sage es deutlich: Diese Ideen sind die schlechteste Wahl wenn es ihnen wirklich darum geht Leben zu retten und ihrem Amtseid gerecht zu werden. Es gibt keine Regel oder Gesetze die verhindern daß schlimme Dinge geschehen, und das wissen sie. Trotzdem halten sie ihre Theorien aufrecht. Warum ?

Sie sagten, “wenn wir nur ein Menschenleben retten können, ist es das wert“ Nun, hier sind einige Ideen die mehr als das bewirken.

Vergessen sie all ihre Initiativen und die 23 vorgeschlagenen Dekrete. Die werden nichts bewirken außer gesetzestreue Bürger zu beschränken und Kriminellen freie Bahn zu gewähren.
Zwingen sie den Kongress das Gesetz über “Waffenfrei Zonen” zu widerrufen. Lassen sie nicht zu, daß Schüler und Lehrer auch nur einen Tag länger gefährdet werden. Eltern und auch Lehrer haben das natürliche Recht sich zu verteidigen und dürfen nicht als Kriminelle angesehen werden wenn sie auf diesem Recht bestehen. Es gibt keinen Grund warum Lehrer ihren Beruf schutzlos ausüben sollten. Ebenfalls sollten Eltern nicht bestraft werden wenn sie bewaffnet eine solche Zone betreten.

Dies ist ihre Chance die Geschichte zu korrigieren. Die Freiheit wieder herzustellen wird zukünftige Mörder abschrecken, sollten sie es dennoch versuchen, werden sie auf Widerstand stoßen.

Herr Präsident, entscheiden sie sich für die Wiederherstellung der Freiheit und sie retten damit Leben. Zeigen sie ihrem Volk daß sie ihm beistehen, und nicht dem Gesindel und Kriminellen.

Hochachtungsvoll,

Evan Todd

Wir dürfen gespannt seint, ob unsere Medien überhaupt darüber berichten werden .

Originalartikel auf theblaze.com

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Topics: Allgemein, Medien, Waffenrecht | 5 Kommentare »

5 Kommentare to “Columbine-Überlebender schreibt an Präsident Obama”

  1. rack092 meint:
    22.Februar 2013 at 10:49

    Beeindruckend einfach …

  2. Katja Triebel meint:
    22.Februar 2013 at 19:10

    Nichts wird von dem Brief in den Medien erscheinen, da er nicht in das Weltbild der Medienmacher passt.

    Der Focus hat „Political Correctness“ sehr schön hier auf Seite 3 beschrieben, obwohl es sich lohnt, alle vier Seiten zu lesen:
    http://www.focus.de/finanzen/news/tid-29319/political-correctness-klappe-zu_aid_911015.html

  3. Ulfhednar meint:
    22.Februar 2013 at 21:07

    Hat irgendjemand schon daran gedacht diesen Brief mal an die Leute vom Aktionsbündnis Winnenden weiterzuleiten? Wäre interessant zu sehen wie die reagieren.

  4. IPSC-ler meint:
    24.Februar 2013 at 13:40

    Eine sehr interessante Lektüre. Gerade bei Opfern solcher Tragödien, hätte man eine komplett andere Meinung verstehen können. Leider verpassen unsere „Entscheider“ die Sachlichkeit dieses jungen Mannes um Längen. Unsere Politik wird immer wirklichkeitsfremder. Sei es beim privaten Waffenbesitz oder beim „Hals über Kopf“- Atomaustieg…

  5. Fratuschmatula meint:
    26.Februar 2013 at 03:20

    Ist Euch allen mal aufgefallen, das unseren linksgrünen Ideologen überhaupt nicht an einer starken, wehrhaften Demokratie gelegen ist?
    Dieselben wollen mit allerlei Verboten, Beschränkungen, Diffamierungen und Repressionen vollendete Tatsachen schaffen, um ihren Traum des 4. Reiches als Meinungsdiktatur und vll. auch mehr verwirklichen, dabei ist die gesellschaftliche Mitte nur im Wege und gehört in jeder Form drangsaliert und diffamiert, auch wenns „nur“ Sportschützen, Jäger oder Waffensammler sind.
    Also verabschiedet Euch von einer sachlichen Berichterstattung und Politik.
    DDR 2.0 ist gar nicht mehr weit weg.
    Um die privaten Schußwaffen in D geht es doch nur marginal, das ist nur der mediale Aufhänger, weil der gerade so schön ins Bild paßt. Die gehätschelte Klientel von allerlei Verbrechern Bereicherern, die sich in D breitmacht, wird sich um das bestehende Waffenrecht wohl von 0 bis gar nicht scheren, komisch das Grün da gar nicht endbetroffen blökt.
    Merke: Grün ist das neue Braun!

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