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Zwangsgebührenfinanzierte Hetze auf SR-Online

Von Benedikt Krainz | 26.Januar 2014

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Wenn die „Zeit“ oder „Süddeutsche Zeitung“ einseitig und mit fragwürdigen Methoden Stimmung gegen registrierte Schusswaffen und deren Besitzer machen, dann ist das eine Sache. Immerhin hat man die Möglichkeit, diese Formate zukünftig zu meiden und Presseerzeugnisse anderer Verleger zu kaufen, die keine oder wenigstens keine so ausgeprägte Linie gegen legale Waffen in Händen unbescholtener Bürger fahren.

Anders sieht es aus, wenn die massive Stimmungmache aus den Redaktionen öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten kommt, zu deren Finanzierung auch die verunglimpften Jäger oder Sportschützen unfreiwillig ihren Obolus in Form der Rundfunkgebühr von schlappen 17,98 Euro im Monat beitragen dürfen. Ganz egal, ob man jemals ARD oder ZDF einschaltet oder nicht.

Kaum hat das ZDF mit „Jäger in der Falle“ gerade die deutschen Jäger nach Strich und Faden in die Pfanne gehauen, da kommt aus dem Saarland die nächste Folge öffentlich-rechtlicher Antiwaffenpropaganda:

Viele Waffennarren in Saarlouis titelt es auf SR-Online, um schon in der Überschrift den wohl rechtstreuesten Bevölkerungsteil aufs Übelste zu verunglimpfen.

Der dann folgende Bericht bezieht sich – wer hätte es geahnt – auf den schon entsprechend gewürdigten „Zeit“-Artikel und gibt dessen zweifelhaft zusammengestelltes Zahlenmaterial eins zu eins an die SR-Online-Leser weiter. Garniert wird das Ganze dann noch mit etwas lokalem Bezug:

Wie „Die Zeit“ weiter mitteilt, sind in Deutschland im vergangenen Jahr mindestens 27 Menschen durch angemeldete Pistolen, Revolver oder Gewehre getötet worden. Insbesondere bei Familiendramen seien oft legale Waffen im Spiel gewesen. Ein Fall ereignete sich auch in Idar-Oberstein: Dort hatte im Juni vergangenen Jahres ein 35-Jähriger in einem Eifersuchtsdrama den mutmaßlichen Liebhaber seiner Frau und anschließend sich selbst erschossen.

Bekannt wurden im vergangenen Jahr in ganz Deutschland insgesamt 54 Tote durch Schusswaffen.

Der Fall in Idar-Oberstein war tatsächlich ein typisches Beziehungsdrama und laut Presseberichten besaß der Täter zwei legale Schusswaffen. SR-Online hätte natürlich auch einen Doppelmord aus der näheren Umgebung aus dem Jahr 2012 nehmen können. Immerhin gab es dort sogar einen Toten mehr zu beklagen. Ging natürlich nicht, weil da die Tatwaffe illegal war und die Geschichte somit längst vergessen ist.

Übrigens kann man auf dem von der SR-Online-Redaktion zur Illustration des Artikels gewählten Foto eine vollautomatische Skorpion-Maschinenpistole erkennen. Legal für Sportschützen oder Jäger hierzulande nicht zu erwerben und damit in einem Artikel über legale Waffen völlig deplatziert. Aber leicht zu identifizieren, etwas Fachkenntnis vorausgesetzt.

Fachkenntnisse sind beim SR aber scheinbar nicht gewünscht oder werden ignoriert, sonst gäbe es den dazugehörigen Hetzartikel nicht.

Die Mühe, Waffenbesitz nach Bundesländern aufzuschlüsseln und ins Verhältnis zu Straftaten mit Waffenverwendung zu setzen, hatte sich übrigens schon im Sommer 2011 der „Focus“ in der Ausgabe 27 gemacht. Leider nur in der Printausgabe, aus der ich einen kleinen Teil mir erlaube hier wiederzugeben:

Ausschnitt Focus 27/2011

Zum Saarländischen Rundfunk ist das damals leider nicht durchgedrungen.

Oder durfte nicht durchdringen.

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Topics: Dämliche Schlagzeilen, Lug und Trug, Medien, Volksverdummung | 3 Kommentare »

3 Kommentare to “Zwangsgebührenfinanzierte Hetze auf SR-Online”

  1. techwessel meint:
    26.Januar 2014 at 11:51

    Ich überlege gerade wie ich der GEZ mitteile daß ich aufgrund solcher durch meine Gebühren finanzierten Berichte meinen Zwangsbeitrag erst recht nicht mehr zu leisten gewillt bin.

    Aber irgendwie fehlt mir da ein wenig Rethorisches Geschick…

    Vielleicht liese sich da da mal was gemeinsam ausarbeiten???

  2. Peter Ruppert meint:
    26.Januar 2014 at 12:10

    Kann man da nicht eine Gegendarstellung verlangen, auch wenn keine Person von diesen Falschaussagen betroffen ist?

    Und bei der SZ tobt sich immer wieder ein Kommentator aus der klingt wie das alter ego der Redaktion; entsprechend viele kritische Erwiderungen wren denn auch von der Red. gelöscht:

    http://www.sueddeutsche.de/panorama/familiendrama-in-moenchengladbach-mann-toetet-ehefrau-und-verletzt-sohn-schwer-1.1871040

    „Wum von Wegen“ klingt fast wie Herr Gr. persönlich.

    Peter

  3. Ulfhednar meint:
    14.Februar 2014 at 14:04

    Den Artikel der Zeit auf den sich die SR hier bezieht habe ich gelesen. Für ihre Statistiken brachte die Zeit keine Quellen („Eigene Recherche“) und mit den offiziellen Statistiken des BKA wie sie durch die Piratenpartei verbreitet werden gab es nicht mal eine entfernte Wahrscheinlichkeit.
    Ich würde mal tippen das die Zahlen aus einem Zufallsgenerator stammen. Das andere Zeitungen diesen Scheiß blind übernehmen zeigt mal wieder wie selten Intelligenz in den Medien ist.

Kommentare