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Ein zynischer Rückblick auf 2016

Von Benedikt Krainz | 27.Dezember 2016

Köln
Das abgelaufene Jahr begann mit einem Aufreger. Die Vorfälle von Köln befeuerten die Nachfrage nach freien Selbstverteidigungsmitteln wie Abwehrsprays und Schreckschusswaffen, die Behörden wurden von einer Antragsflut nach dem Kleinen Waffenschein überschwemmt. Natürlich waren Köln und die Folgen Thema vieler Zeitungsartikel, Fernsehberichte und Talkshows. Es wurde relativiert, was das Zeug hält und dem unmündigen Untertan erklärt, dass die Polizei für seine Sicherheit sorge und man auf Selbstverteidigung verzichten und die Abwehr der ohnehin nicht vorhandenen Gefährdung der „Inneren Sicherheit“ gefälligst den Profis überlassen solle.

The same procedure as every year
Die Jahrestage von „Erfurt“ und „Winnenden“ wurde wieder für das alljährliche Sportschützenbashing instrumentalisiert. Aufgrund der seit Jahren anhaltenden teutonischen Amoklaufflaute mittlerweile mit dem regelmäßigen Verweis auf „Utoya“ versehen, schließlich lassen sich nach Ansicht von linksgrünen Hypermoralisten 77 Todesopfer nur unter Verwendung einer legal erworbenen Selbstladewaffe erzielen.

Orlando
Auch der Massenmord von Orlando im Nachtclub „Pulse“ mit 49 Toten und 53 Verletzten war Wasser auf die Mühlen der Waffenverbieter. Betont wurde, dass der Täter das Sturmgewehr vom Typ AR-15 legal erworben habe. Der Versuch von Präsident Obama, im Nachgang endlich seinen Traum von schärferen Waffengesetzen erfüllen und das von US-Demokraten und Gungrabbern gleichermaßen zum Mordinstrument Nummer eins hochstilisierte AR-15 verbieten zu können, zerschellte an der Realität. Das vermeintliche „Sturmgewehr AR-15“ entpuppte sich bei genauem Hinsehen als halbautomatisches Sig Sauer MCX. Außerdem wurde einmal mehr eine per Gesetz waffenfreie Zone zur tödlichen Falle für rechtstreue Bürger. Alle Pulse-Besucher hielten sich an das in Florida geltende Gesetz, wonach man in Bars mit Alkoholausschank keine Waffe führen darf und waren somit wehrlos dem Täter, der sich selbstverständlich nicht ans Gesetz hielt, ausgeliefert.

Nizza
Zum herben Rückschlag, wenn nicht gar zum Super-GAU der vereinigten Waffenbesitzverbieter, entwickelte sich die Terrorattacke am 14. Juli in Nizza. 86 Menschen, die auf der Strandpromenade den französischen Nationalfeiertag begingen, starben. Mehr als 300 wurden zum Teil schwer verletzt. Doch dieses Mal hatte der Attentäter nicht eine Schusswaffe, sondern einen LKW als Tatmittel, unproblematisch und völlig legal gemietet, verwendet. Und für eine Weile verstummten sogar die selbst ernannten „Experten“, die noch wenige Wochen zuvor lautstark bei jeder sich bietenden Gelegenheit ein Verbot von halbautomatischen Jagd- oder Sportwaffen forderten, weil ausschließlich damit in kurzer Zeit viele Menschen ermordet werden könnten.

Würzburg
Keine Schusswaffe benötigte auch ein sog. „unbegleiteter Flüchtling“, der am 18. Juli in einer Regionalbahn bei Würzburg den wahrscheinlich ersten halbwegs erfolgreichen Terroranschlag des IS in Deutschland verübte. Eine handelsübliche Axt für wenige Euro und ein Messer reichten aus, um vier Menschen schwer zu verletzten. Seine unbewaffneten Mitreisenden waren nicht in der Lage, den Täter zu stoppen. Er wurde auf der Flucht von einem zufällig (?) in der Nähe befindlichen Spezialeinsatzkommando der bayerischen Polizei erschossen.

München
Wenige Tage später geriet dann München als Tatort eines Amoklaufes in die Schlagzeilen. Wieder einmal offenbarte sich das Waffengesetz als absolut ungeeignetes Instrument, um Kriminalität oder gar Amokläufe zu verhindern. Weder Altersgrenzen noch Aufbewahrungsvorschriften, weder fehlendes Bedürfnis noch fehlende Erwerbserlaubnis hinderten einen 18-Jährigen daran, eine großkalibrige Schusswaffe und hunderte Patronen illegal von einem Waffenschieber über das Darknet zu erwerben. Neben der Bereitschaft, geltendes Recht zu ignorieren waren nur eine Internetverbindung und ein vierstelliger Eurobetrag erforderlich. Neun Menschen fanden den Tod.

Ansbach
Aufmerksame Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes verhinderten nur zwei Tage später in Ansbach die nächste Katastrophe: Bei einem Selbstmordattentat starb nur der Rucksackbomber, ein abgelehnter Asylbewerber aus Syrien, dessen Abschiebung ein Jahr zuvor nicht zuletzt durch das Eingreifen eines Bundestagsabgeordneten der Linkspartei verhindert wurde. 15 Personen wurden verletzt. Auch hier verhinderte kein Gesetz die Tat, die Bombe war aus frei erhältlichen Komponenten zusammengebastelt, entsprechende Anleitungen finden sich zuhauf im Internet.

Ludwigshafen
Die Besucher eines Weihnachtsmarktes in Ludwigshafen konnten ebenfalls von Glück reden, dass die von einem Zwölfjährigen (!) deponierten, selbst gebastelten Sprengsätze nicht explodierten. Auch hier haben nicht Gesetze eine Tragödie verhindert, sondern nur die Unfähigkeit des Möchtegern-Täters. Dem Täter dürften andere Gesetze allerdings zu passe kommen, schließlich ist er als Zwölfjähriger noch noch nicht strafmündig.

Berlin
Weniger Glück hatten dagegen die Besucher des Weihnachtsmarktes an der Berliner Gedächtniskirche. Ein Dutzend Menschen bezahlten die Unfähigkeit des Staatsapparates, geltendes Recht umzusetzen oder wenigstens Lehren aus den Anschlägen in Nizza zu ziehen, mit dem Leben. Während man Jahre und hunderte Millionen Euro dafür verplemperte, das „Nationale Waffenregister“ aufzubauen, um die deliktisch nahezu irrelevanten, legal besessenen Schusswaffen doppelt und dreifach kontrollieren und überwachen zu können, sah man sich außer Stande, ein eben solches Register für illegal einreisende Personen oder wenigstens für die Kriminellen darunter einzurichten.

Nicht nur die besonders gegängelten Waffenbesitzer, deren Erwerbserlaubnis schon beim kleinsten Zweifel an ihrer persönlichen Eignung oder Zuverlässigkeit in Gefahr ist, reiben sich verwundert die Augen, was man sich hierzulande dagegen als krimineller, ausreisepflichtiger und als Gefährder eingestufter und überwachter Dschihadist erlauben kann, ohne dass dies auch nur geringste Konsequenzen nach sich zieht.

Nicht Gesetze und Behörden haben schlimmeres verhindert, sondern Łukasz Urban.

Fazit
Kein versuchtes oder geglücktes Massaker, egal ob in Deutschland, Frankreich oder Belgien, wurde durch die geltenden Gesetze verhindert. Und keines davon wäre verhindert worden, selbst wenn die von der EU-Kommission eingebrachten Verschärfungen der Waffengesetze unverändert durch Rat und Parlament gegangen wären.

Der Etikettenschwindel der EU-Kommission ist aufgeflogen, Juncker hat sich am Widerstand vor allem der freiheitsliebenden osteuropäischen Länder eine blutige Nase geholt, während die deutsche Regierung einer Gesetzesverschärfung durch die Hintertür gegenüber wohl sehr zugetan war. Schließlich kann man unpopuläre Maßnahmen dann auf Brüssel schieben und die Hände in Unschuld waschen.

So gesehen, war das Beste am zu Ende gehenden Jahr 2016 der enge Schulterschluss der europäischen Waffenbesitzer, die Entstehung einer gut vernetzten und in den jeweiligen Nationalstaaten tief verwurzelten europäischen Waffenlobby.

Ausblick
Das Beste wird aber erst in 2017 kommen, falls die Nordkoreanisierung Deutschlands so weit voranschreitet und tatsächlich eine staatliche Stelle darüber wachen wird, ob eine Nachricht „wahr“ oder „unwahr“ ist. Immerhin muss der Waffenlobby davor am wenigsten Bange sein, schließlich ist man es gewohnt, mit Fakten und belegbaren Angaben zu hantieren, das wird auch ein „Wahrheitsministerium“ anerkennen müssen.

Auf die Gegner privaten Waffenbesitzes dürften dagegen harte Zeiten zukommen, wenn ihre Verlautbarungen plötzlich auf ihren Wahrheitsgehalt abgeklopft werden und ihre Fakenews im Filter hängen bleiben…

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Topics: Bürgerkriminalisierung, Falschbehauptungen, Lug und Trug | 10 Kommentare »

10 Kommentare to “Ein zynischer Rückblick auf 2016”

  1. JÜRGEN LABRENZ meint:
    27.Dezember 2016 at 19:21

    Geil geschrieben! Geht die Tage an unsere Kommunalpolitiker im Städele! Wenn ich darf und die Quelle nenne?!

    ;-))

    Wäre mir eine Ehre. B. K.

  2. Eva meint:
    29.Dezember 2016 at 08:45

    Dass der Lkw-Fahrer wirklich schlimmeres verhindert hat, ist aber noch nicht gesichert. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wohl sogar eher unwahrscheinlich.

    Ansonsten eine schöne Zusammenfassung!

  3. Joe meint:
    29.Dezember 2016 at 10:26

    Sehr schön geschrieben, leider bezweifel ich, daß einer dieser Verbotsmenschen diesen Text zu Herzen nimmt. 🙁

  4. Der zynische Jahresrückblick | Semper Fidelis meint:
    29.Dezember 2016 at 10:58

    […] http://meinungsterror.de/?p=1071 […]

  5. Ein zynischer Rückblick auf 2016 – Keine-Waffen.de meint:
    29.Dezember 2016 at 14:38

    […] Mehr unter: http://meinungsterror.de/?p=1071 […]

  6. tompike meint:
    29.Dezember 2016 at 19:37

    „Dank“!!! der Blockade/Einflüsse durch Grüne in vielen pol. Bereichen müssen wir uns nun mit deren „Ergebnissen“ herumschlagen. Professionelle Informations/ Meinungsverzerrung durch Grüne90Pack muss abgeschaltet werden.

    Z.B. Amoklauf in USA, … und hier wird dann über unser Waffenrecht/ Verschärfung Diskutiert. Wie krank ist das. In USA gibt es kein „Waffenrecht“ wie in BRD; u.s.w. Das ist FAKE made bei „GRÜN-pack“

  7. PeterR meint:
    29.Dezember 2016 at 23:04

    Schickes Poster, wirklich!

    Nur die Mafia hetzt wieder nach Ende 2016, diesmal wieder die FAZ:

    http://plus.faz.net/evr-editions/2016-12-30/41523/305102.html

    Hetze vom feinsten!

  8. Dirty Harry meint:
    2.Januar 2017 at 18:21

    Sehr guter Artikel, Benedikt !
    Dennoch wird 2017 auch wieder ein Jahr der „so wenig Waffen unters Volk-Prämise“ wie zuvor, fürchte ich.
    Zum Berlin-Attentat: warum hört man so wenig über die verwendete .22er ?
    Ist da was am köcheln und kommt da wieder was auf uns Legalbesitzer zu ?

  9. Nick meint:
    3.Januar 2017 at 19:39

    Eine, mit legalen Waffenbesitzern gut durchwirkte, Bürgerschaft ist der logische Alptraum der herrschenden Kaste. (Also jene wenigen Familien welchen – nebst unendlich vielem Anderen – ziemlich geschlossen die „Lügenpresse“ gehört.)

    Die Herde wird ziemlich unübersehbar in Richtung einer neuen und lückenlosen Sklaverei getrieben – bloß bestehen die „Sklaven-Ketten der Neuzeit“ nicht aus altem Eisen, sondern aus immer neuen Schulden und einem, als „unverzichtbar“ kommunizierten „Wohlstand“.
    Dennoch ist abzusehen, dass die Herde zu irgend einem Zeitpunkt aufwachen wird – und dann gnade „denen da Oben“ (noch nicht mal) Gott, wenn diese Herde gut bewaffnet ist.

    DAS ist mbMn der eigentliche Grund weshalb so intensiv gegen privaten Waffenbesitz agitiert wird.
    An diesem Punkt rächt sich nämlich eine andere Masche, mit welcher die Herde immer weiter eigentlich in die, längst unverhältnismäßige, Duldung von staatlicher Überwachung und Gängelung getrieben werden soll: Das stete Nähren der allgemeinen Angst.

    Jede Tat eines verrückten Einzeltäters wird immer promptest einer ebenso geheimnisvollen wie wenig plausiblen „großen Verschwörung“ in die Schuhe geschoben. Blöd nur, dass es da eine (beständig wachsende) Gruppe von Bürgern gibt die sich nicht auf den zwar versprochenen aber ganz offensichtlich gar nicht wirklich möglichen Schutz durch die Obrigkeit verlassen wollen sondern das, zumindest „auch“, in ihre Eigenverantwortung nehmen möchten, indem sie sich – mittels privatem Waffenbesitzes – zumindest eine Chance auf Erstreaktion verschaffen.
    Wobei es noch eine ganz andere Frage wäre, bei wie vielen dieser sich häufenden Wahnsinnstaten, die „Ermunterung“ der (fraglos reichlich gestörten) Einzeltäter aus einer ganz anderen Ecke kommt, als von der -siehe Eingangs: Lügenpresse- verbreiteten.

    Es ist ein zu einfach durchschaubares Kalkül, dass den Europäern ein militant-fanatischer Islamismus ausreichend „grundsätzlich unsympathisch“ ist, und recht selten wer auf die Idee kommt zu hinterfragen, was diese Leute denn eigentlich für einen Vorteil davon haben sollen ganz Europa gegen sich aufzubringen?
    (Empfehlenswert: https://pboeblog.wordpress.com/2016/12/23/sind-wir-wirklich-so-bloede/)

    Deutschland, Österreich und Europa befindet sich derzeit im eiligen Gleichschritt auf dem Weg in ein riesiges KZ für alle Bürger verwandelt zu werden. Der längst einhellige(?) Ruf nach MEHR Polizei, MEHR Überwachung, ja sogar MEHR Militärischer Präsenz (im eigenen Land!) ist ja nun wahrlich nicht überhörbar.

    ALLE Fakten sprechen dabei dagegen, dass privater Waffenbesitz eine „zusätzliche Gefahr für die Gesellschaft“ ist. Eigentlich eher im Gegenteil.

    In der Schweiz hat jeder Erwachsene seine militärische Sturmwaffe zuhause – vermutlich ist das dann auch der Grund weshalb gerade aus der Schweiz diese ständigen Nachrichten furchtbarster Amokläufe mit jeweils zahllosen Toten kommen?
    (Sarkasmus wieder :off:)

    Dabei ist der fast schon „lustige“ Hohn an der ganzen Schreierei, die Tatsache, dass die Auflagen für privaten Waffenbesitz ohnehin schon so streng sind, dass wirklich nur die alleranständigsten unter den anständigen Bürgern eine „zum Selbstschutz taugliche Waffe“ legal erwerben können.
    In Österreich darfst du noch nicht einmal zu viele Parkstrafen angesammelt haben – in Deutschland wird es nicht viel anders sein.

    Das wirklich blöde also ist, dass man den privaten Waffenbesitzern nicht einmal „latente Kriminalität“ unterstellen kann, weshalb die Argumentatationssuppe auch so erbärmlich dünn klingt.

    So gesehen ist der obige Artikel im Einzelnen ebenso wie der Kampf für mehr legale Waffen im Privatbesitz ein unglablich wichtiger Dienst an der Gesellschaft im Allgemeinen – also auch für jene welche eigentlich private Fauerwaffen ablehnen! – denn, je mehr solcher Waffen im Umlauf sind, desto schwieriger wird es den Deckel auf den Sarg unserer aller Freiheit zu nageln.

    (Sorry für den langen Kommentar, – kam von Herzen und „musste“ einfach raus. 🙂 )

  10. PeterR meint:
    9.Januar 2017 at 10:42

    @ „Nick“,

    „Fauerwaffen“, „Sturmwaffe“? Das klingt doch sehr nach einem echten Anti, denn jeder Normalo hat die Vokabeln in der Rechtschreibprüfung…

Kommentare